Nicht die TransProvence.
Enduro Transalp Vom Monviso ans Meer.
21.06. - 28.06.2026
Epische Enduro‒Trails, historische Militärpfade und eine der wildesten Regionen der Alpen.
Die wilde Schönheit der Westalpen, kombiniert mit maximalen Enduro‒Tiefenmetern und ligurischem Meerblick zum Finale.
Bike-Typ:
MTB, Enduro
E-Bike geeignet:
Ja
DAUER:
8 Tage, 7 Übernachtungen, 6 Etappen
Level Kondition:
Regelmäßiges Training erforderlich
DISTANZ:
ca. 260 Kilometer, 9.500 Höhenmeter Uphill, 20.000 Höhenmeter Downhill
Level Fahrtechnik:
Experte
Überblick
Diese Enduro-Transalp startet nordwestlich von Cuneo am Fuße des Monviso und führt durch einige der wildesten und ursprünglichsten Regionen der Westalpen bis an die zerklüftete ligurische Küste. Im Fokus stehen dabei nicht Kilometer, sondern große Landschaft, lange Abfahrten und möglichst viele Tiefenmeter. Dennoch bleibt der Charakter der Tour klar der einer echten Durchquerung – mit zahlreichen Höhenmetern, die wir aus eigener Kraft bewältigen. Shuttle-Transfers setzen wir gezielt ein, um einzelne Anstiege effizient zu überwinden und den Schwerpunkt bewusst auf mehr Abfahrtsspaß zu legen.
Die Route verbindet die abgelegenen Täler Valle Varaita, Valle Maira und Valle Stura mit den Seealpen und den Ligurischen Alpen. Wir bewegen uns überwiegend auf alten Militärwegen, hochalpinen Kammstraßen und epischen Singletrails, wie man sie in dieser Länge und Dichte in Europa fast ausschließlich in den Westalpen findet. Der Abenteuer- und Entdeckerfaktor ist hier enorm. Um ein Bild im Kopf zu erzeugen, ziehe ich gerne den Vergleich zu Machu Picchu in den südamerikanischen Anden – nur eben mit Bike.
Der Streckenverlauf orientiert sich über weite Teile an der französisch-italienischen Grenze. In den ersten Tagen stehen vor allem die Täler von Maira und Stura im Mittelpunkt: einsame Landschaften, anspruchsvolle Trails und historische Militärpfade, eingebettet in eine Kulisse wie aus dem Bilderbuch. Ein besonderes Highlight ist die Hochebene der Meja Gardetta – ein echtes Enduro-Paradies mit weiten Hochflächen, grandiosen Panoramen und langen, abwechslungsreichen Abfahrten. Um dies besonders auszukosten oder Teilnehmenden auch einmal einen Tag Auszeit zu gönnen, bleiben wir in der Mitte der Tour für zwei Nächte in einer Unterkunft im Valle Stura.
Auf dem Weg Richtung Meer begegnen uns immer wieder Relikte aus den Kriegen der letzten beiden Jahrhunderte. Alte Straßen, Forts und Militärwege sind stille Zeitzeugen der Vergangenheit und zugleich perfekte Lines für lange, technisch anspruchsvolle Abfahrten. Durch die Seealpen erreichen wir schließlich auf Trails entlang der Via del Sale Ligurien und folgen später teilweise dem Verlauf der Alta Via – auf abenteuerlichen, speziell ausgewählten Bike-Varianten. Auf mehreren Reisen und Rennen habe ich die Gegend kennen und lieben gelernt.
Hier verändert sich die Landschaft spürbar: Mediterrane Einflüsse, scheinbar aus der Zeit gefallene Orte und ein dichtes Netz aus alten Pfaden und schmalen Bergstraßen prägen die letzten Tage. Auf Kammwegen und sogar auf einzelnen Gipfeln begleitet uns der Blick aufs Meer bereits lange vor der finalen Abfahrt – bis wir die Tour schließlich an der wilden, zerklüfteten Küste Liguriens beenden.
Alles wichtige auf einen blick:
Sonntag 21.06. - Sonntag, 28.06.2026
Individuelle Termine & Route gern auf Anfrage.
8 Tage, 6 Etappen
7 übernachtungen
5 - 7 Personen
Bei Nichterreichen des Mindestteilnehmerzahl Anpassung des Reisepreises in Absprache.
ca. 260 Kilometer
9.500 Höhenmeter Uphill
20.000 Höhenmeter Downhill
Sämtliche Übernachtungen sind im Reisepaket inklusive Halbpension enthalten.
Gepäcktransfer und Support bei Bedarf
Bike-Shuttle für Transfers
Anforderungslevel der Tour (nach ITRS)
Fahrtechnik: FortgeschrITTen (blau)
KondITION: Gelegentliches Training ausreichend (blau) >>
bis Regelmäßiges Training erforderlich (rot)
Das macht diese Tour besonders:

Unser Angebot
Enduro Ortler
Big Mountain Tour in den Ostalpen
Hochalpine Trails, spektakuläre Pässe und grenzenloser Bike-Genuss.
ab 2.250€
pro Person
  • Start: Samstag 21.06.2026
  • Ende: Samstag, 28.06.2026
Anspruch an die Teilnehmer:
Anforderungen zusammengefasst:
Diese Enduro-Transalp richtet sich an sehr erfahrene Mountainbiker mit sicherer Fahrtechnik auf dem ITRS-Level „Experte“ (schwarz). Du solltest technisch anspruchsvolle Naturtrails souverän fahren können – auch auf losem, verblocktem oder steilem Untergrund. Enge Spitzkehren, Stufen, Felsplatten, Wurzeln und Drops meisterst du sicher oder schiebst sie bei Bedarf kurz. Auch auf schmalen, teils ausgesetzten Kammwegen und hochalpinen Trails ist eine sehr sichere Bikebeherrschung Voraussetzung. Wir setzen zudem auf Eigenverantwortung und vorausschauendes Fahren. Wir gehen davon aus, du kannst Linienwahl, Geschwindigkeit und mögliche Schiebepassagen selbstständig realistisch einschätzen, ohne dich und andere zu gefährden. Lange, technisch anspruchsvolle Abfahrten und alpine Aufstiege bewältigst du auch unter Belastung und bei einsetzender Ermüdung sicher. Auf kurzen Teilstücken der Etappen schieben oder tragen wir die Bikes teilweise bis zu 300 Höhenmeter. Erfahrung in hochalpinem Gelände sowie auf Trails mit wechselnden Bedingungen – etwa Geröll, lose Steine oder Nässe – ist notwendig, um diese Tour sicher und mit Freude zu erleben.
Konditionelle Voraussetzungen:
Regelmäßiges Training empfohlen (rot) – Diese Tour erfordert eine sehr gute konditionelle Basis sowie regelmäßiges Training. Du bist in der Lage, Etappen mit bis zu 100 Kilometern (typischerweise etwa 50 Kilometer) zu bewältigen. Bis zu 1.500 Höhenmeter im Aufstieg sowie bis zu 5.000 Höhenmeter in der Abfahrt stellen für dich kein Problem dar. Lange, fordernde Ganztagestouren oder ein kompletter Tag im Bikepark schrecken dich nicht ab – auch nicht bei hoher Belastung und über mehrere Stunden hinweg. Du verfügst über eine stabile Ausdauer, bist es gewohnt, viele Höhenmeter am Stück zu fahren und kannst deine Kräfte über den gesamten Tag hinweg gut einteilen, um die Etappen sicher und mit Freude zu meistern.
Fahrtechnische Voraussetzungen:
Experte (schwarz) – Für das Experten-Level sind vor allem konstante und präzise Bremskontrolle sowie die Fähigkeit zur aktiven, situationsgerechten Anpassung der Körperhaltung entscheidend; eine ausgezeichnete Balance ist dafür unerlässlich. Auch sehr enge Kurven, bei denen es notwendig sein kann, das Bike über das Vorderrad umzusetzen, gehören zum Anforderungsprofil. Jumps und Drops können deutlich größer und höher sein, daher sind fundierte Erfahrung und ein hohes Maß an Selbstsicherheit und situativer Selbsteinschätzung erforderlich. Bunny-Hop und Drop-Techniken können beim Überwinden von einzelnen Hindernissen hilfreich sein.
Angaben zu E-Bike-Anforderungen:
Diese Reise richtet sich an sehr erfahrene Fahrerinnen und Fahrer. E-MTBs sind möglich, setzen jedoch sicheres Handling bei Schiebe- und Tragepassagen von bis zu 300 Höhenmetern voraus. Wir setzen auf einen respektvollen und wertschätzenden Umgang zwischen allen Teilnehmenden und haben damit bislang ausnahmslos positive Erfahrungen gemacht.
Tagesprogramm UND Etappenbeschreibung
Allgemeiner hinweis:
Für unsere Reisen veröffentlichen wir bewusst keine vollständigen Streckendetails im Voraus. Viele unserer Touren sind nur mit unserer langjährigen Erfahrung, intensiven Vorbereitung und Ortskenntnis möglich. Was dich erwartet, ist ein besonderes Bike-Erlebnis abseits gängiger Routen - geprägt von Leidenschaft, Entdeckergeist und Vertrauen in unsere Expertise.
01
Anreise: Gemütliches Ankommen im Piemont.
Kurzbeschreibung (Erlebnis, Highlights)
Die selbstständige Anreise erfolgt bis 18:00 Uhr. Beim gemeinsamen Kennenlernen, Bike-Check und Tourbriefing stimmen wir uns in Ruhe auf die bevorstehenden Etappen ein. Anschließend lassen wir den Tag bei einem gemeinsamen Abendessen in entspannter Runde ausklingen. Empfehlung: Eine frühe Anreise lohnt sich – für erste lockere Warm-up-Runden oder zum Akklimatisieren. Rund um unseren Ausgangsort pflegt die lokale Bike-Community einige richtig geile Trails, die sich perfekt zum Einrollen und Einstimmen auf die kommenden Tage eignen.
Unterkunftsinfo
Hotel Castello Rosso – ein historisches Schloss mit großem Park, feiner Küche sowie tollem Spa und Pool – ist der perfekte Startpunkt für dein Bike-Abenteuer. Eine frühe Anreise lohnt sich gleich doppelt: Du kannst entspannen, ankommen und die Trails direkt hinter dem Hotel für eine erste lockere Einrollrunde nutzen.
02
Etappe 1: Von Costigliole Saluzzo nach San Damiano Macra – Into the Wild. Verlassene Dörfer, alpine Abgeschiedenheit und endlose Naturtrails.
Kurzbeschreibung (Erlebnis, Highlights)
Die ersten Kilometer ab Costigliole Saluzzo führen uns hinauf zur legendären Strada dei Cannoni oberhalb des Valle Maira. Um möglichst viel Zeit auf den feinsten Enduro-Trails zu verbringen, nutzen wir gleich zu Beginn ein Shuttle. Ringsum erheben sich die mächtigen Gipfel der Cottischen Alpen. Im Norden thront der Monviso, dessen markante Silhouette wie aus einer Filmkulisse in den Himmel ragt. Die Strada dei Cannoni wurde einst vom italienischen Militär angelegt, um die Grenze zu Frankreich zu sichern – heute ist sie der perfekte Zugang für Mountainbiker in die höchsten Regionen des Gebirges. Auf dem Kammweg zwischen Valle Varaita und Valle Maira erleben wir Natur pur: Während wir noch ein paar Höhenmeter aus eigener Kraft kurbeln und auf Betriebstemperatur kommen, öffnen sich weite Blicke, bevor wir auch schon in den ersten richtig schönen Trail einbiegen. Ursprüngliche Wälder, verlassene Siedlungen und kleine, urige Höfe prägen die Landschaft. Über alte Verbindungswege zwischen den Dörfern rollen wir auf feinen Naturtrails durch kleine, teils verlassene Weiler und genießen an warmen Tagen den Schatten knorriger Kastanienbäume. Nach dem ersten ausgedehnten Abfahrtsspaß folgt der zweite, etwas arbeitsintensivere Teil des Tages: Rund 1.100 Höhenmeter kurbeln wir auf einem alten Sträßchen zurück hinauf auf die Strada dei Cannoni, hoch über dem Valle Maira. Unterwegs legen wir einen Mittagsstopp in einem wunderschönen Gasthaus ein – mit traumhafter Aussicht und imposanter Bergkulisse. Von Bergrücken führen uns schließlich versteckte Trails bis ganz hinab zum Fluss Maira – mit allem, was eine echte Enduro-Abfahrt ausmacht: weite Almwiesen mit sensationeller Aussicht, zunehmend schmalere Pfade durch alpine Nadelwälder und schließlich uralte Verbindungswege zwischen historischen Siedlungen, gesäumt von Trockenmauern und Ruinen. Dazwischen bunte Mischwälder mit knorrigen Kastanienbäumen – mal flowig, mal technisch, schnelle Lines wechseln sich mit fahrtechnischer Raffinesse ab. Am Ziel übernachten wir in einer kleinen, liebevoll restaurierten Herberge. Das Abendessen wird frisch zubereitet – mit regionalen Produkten, viel Herz und einer Qualität, die diesen intensiven Tag perfekt abrundet.
Unterkunftsinfo
Das kleine familiengeführte Hotel ist ein Traum. Die Lage der Unterkunft und die Gastfreundlichkeit der Gastgeberfamilie wird euch hoffentlich so überzeugen, wie uns.
Distanz & Höhenmeter
circa 42 Kilometer, 1.700 Höhenmeter Uphill, 2.600 Höhenmeter Downhill
03
Etappe 2: Von San Damiano Macra nach Marmora – Trailspaß am Fuße der Dreitausender.
Kurzbeschreibung (Erlebnis, Highlights)
Ein Shuttle bringt uns von unserer Unterkunft hinauf zum Kammweg der Strada dei Cannoni. Vor uns öffnet sich der Blick auf den markanten Monviso. Im Norden breitet sich das Valle Varaita aus, im Süden das Valle Maira, während wir einem zunehmend abenteuerlichen Höhenweg folgen und schließlich bis auf rund 2.600 Meter vordringen. Über uns ragen die mächtigen 3.000er Monte Chersogno und Pelvo d’Elva in den Himmel – ein Panorama, das nicht nur aufgrund der anspruchsvollen Höhenmeter den Atem raubt. Einige Teilstücke legen wir hier zu Fuß zurück, bevor wir in eine abwechslungsreiche Enduro-Abfahrt einsteigen. Flowige Passagen wechseln sich mit technischen Abschnitten ab und führen uns hinunter nach Elva. Dort machen wir Mittag in einem gemütlichen Gasthaus und genießen noch einmal den Blick zurück auf die Trails des Vormittags. Ein weiterer kurzer Uphill bringt uns anschließend zum Trail-Finale des Tages. Ein besonderes Highlight entlang des Weges ist der Fremo Cuncunà: Der markante Felsvorsprung ragt weit über das Vallone di Elva hinaus und scheint frei in der Luft zu schweben – der perfekte Ort für eine kurze Verschnaufpause mit Gänsehautblick. Anschließend schlängelt sich ein herrlicher Singletrail ins Tal: Zunächst ein sensationeller Flowtrail, später ein historischer Pfad mit einigen Spitzkehren, der einst zwei Dörfer miteinander verband als würdiger Abschluss dieser Etappe. Auch heute stehen uns verschiedene Routenoptionen zur Verfügung, um Länge, Anspruch und Fahrspaß flexibel an die Gruppe anzupassen. Ein letzter Anstieg führt uns schließlich ins urige Dorf Marmora, dessen Geschichte bis in die Römerzeit zurückreicht. Hier lohnt es sich, durch die liebevoll restaurierten Gassen zu schlendern oder im Garten unserer Unterkunft zu entspannen. Ein Teil des Dorfes wurde behutsam zu einem Hotel für aktive Outdoorsportler umgebaut – und die Küche ist perfekt, um die Energiespeicher für die nächste Etappe wieder aufzufüllen.
Unterkunftsinfo
Hotel in Marmora – Ihr werdet vom Ambiente des mit viel Liebe fürs Detail restaurierten Dorfes und dem Hotel begeistert sein.
Distanz & Höhenmeter
circa 45 Kilometer, 1.400 Höhenmeter Uphill, 2.500 Höhenmeter Downhill
04
Etappe 3: Von Marmora nach Sambuco – Napoleonica Trails & Hochalpine Militärstraßen.
Kurzbeschreibung (Erlebnis, Highlights)
Direkt von unserer Unterkunft aus starten wir in den Tag – und der meint es gleich sportlich mit uns: Ein kurzer, aber knackiger Uphill von etwa 500 Höhenmetern bringt uns auf einen historischen Pfad, die legendäre Strada Napoleonica. Schon zu Napoleons Zeiten gelangten hier Truppen und Nachschub in die Region. Heute ist der Weg ein echtes Trail-Highlight: liebevoll gepflegt von lokalen Trailbauern, bietet er uns jede Menge Flow und Fahrspaß, während wir uns in Richtung des Flusses Maira schlängeln. Unten angekommen wartet schon unser Shuttle, das uns entspannt bis zum Colle di Esischie bringt. Im nahegelegenen Refugio Fauniera können wir uns eine Pause gönnen, um Kraft zu tanken und die Bergwelt zu genießen. Ein echter Geheimtipp für Feinschmecker: Der berühmte Castelmagno-Käse stammt genau aus dieser Gegend und wird im Rifugio oft in Form von hausgemachten Gerichten wie Gnocchi serviert – ein kulinarisches Highlight, das man sich nicht entgehen lassen sollte. Frisch gestärkt nehmen wir die nächste Etappe in Angriff: Über den Colle Fauniera geht es weiter zu einer spektakulären Abfahrt. Hier fahren wir auf uralten Militärwegen, die wie auch die anderen Wege der Region, schon während der napoleonischen Feldzüge Ende des 18. und Anfang des 19. Jahrhunderts strategisch genutzt wurden, um das Piemont mit Frankreich zu verbinden. Die Spuren der Geschichte sind allgegenwärtig: Historische Saumwege und rudimentäre Militärstraßen, teils noch aus jener Zeit, teils später vom italienischen Militär ausgebaut, führen uns durch die beeindruckende Hochgebirgslandschaft. Diese alten Wege, heute als hochalpine Trails erhalten, bieten eine perfekte Mischung aus Flow und technischer Herausforderung – ein echtes Enduro-Erlebnis! Welchen der Trails wir schließlich für die Abfahrt nach Sambuco wählen, entscheiden wir ganz spontan – eines ist aber sicher: Jeder davon ist ein Genuss. In Sambuco lassen wir den Tag ausklingen und bleiben für zwei Nächte.
UNTERKUNFTSINFO
Übernachtung im Albergo della Pace, dessen Ruf schon zahlreiche Filmteams für Reiseberichte und Dokumentationen hier Halt machen ließ. Hausherr Raphaele ist selbst leidenschaftlicher Sportler und vor allem als Skitouren-Profi bekannt. Die Küche ist ausgezeichnet. Da bleiben wir gern für zwei Nächte.
Distanz & Höhenmeter
circa 40 Kilometer, 1.500 Höhenmeter Uphill, 2.900 Höhenmeter Downhill
05
Etappe 4: Sambuco – Giro Gardetta. Hochalpine Trails, alte Militärwege und Panoramablicke.
Kurzbeschreibung (Erlebnis, Highlights)
Heute verzichten wir bewusst auf den Shuttle und starten voller Tatendrang direkt aus eigener Kraft in den Tag. Von unserer Unterkunft in Sambuco treten wir stetig bergauf zur spektakulären Gardetta-Hochebene – jenes malerische Hochplateau, das wir bereits am Vortag gestreift haben. Umgeben von einer imposanten Gipfelkulisse, thront besonders die markante Rocca la Meja über der Landschaft und zieht mit ihrer unverwechselbaren Silhouette alle Blicke auf sich. Die Gardetta ist ein wahres Paradies für Mountainbiker: Alte Militärstraßen durchziehen den weiten Talkessel, führen zu den Ruinen verfallener Kasernen und erzählen von der bewegten Geschichte der Region. Auf abwechslungsreichen Trails – mal flowig und verspielt, mal technisch und herausfordernd – erleben wir die hochalpine Landschaft in ihrer ganzen Vielfalt. Je nach Schneelage und aktuellen Bedingungen wählen wir heute die besten Trails zurück ins Valle Stura, wo der Abfahrtsspaß direkt an unserer Unterkunft in Sambuco endet.
UNTERKUNFTSINFO
Albergo della Pace.
Distanz & Höhenmeter
circa 40 Kilometer, 1.800 Höhenmeter Uphill, 1.800 Höhenmeter Downhill
06
Etappe 5: Von Sambuco nach Rifugio La Terza – Panorama pur auf den Spuren der alten Via del Sale.
Kurzbeschreibung (Erlebnis, Highlights)
Nach dem Frühstück bringt uns ein komfortabler Bike-Shuttle von Sambuco bis hinauf zum Colle di Tenda – die Fahrt dauert etwa eineinhalb Stunden und bietet uns schon unterwegs erste Ausblicke auf die beeindruckende Bergwelt. Am Pass angekommen, geht es zunächst entspannt in den ersten Uphill des Tages hinauf zum imposanten Forte Centrale. Das mächtige Militärfort ist eines von insgesamt fünf Festungsanlagen, die vor dem Zweiten Weltkrieg an der Passhöhe errichtet wurden. Wir steigen noch weitere 500 Höhenmeter auf. Von hier oben eröffnet sich uns – wie auf der gesamten Via del Sale – ein atemberaubendes Panorama über die Seealpen und die ligurischen Berge. Besonders spektakulär ist der Blick ins Royatal mit den 46 Kehren der berühmten, heute autofreien Passstraße. Die historische Via del Sale windet sich entlang des Bergrückens zwischen der französischen und italienischen Grenze. Immer wieder passieren wir verfallene Festungen und Relikte alter Grenzbefestigungen. Bereits zu römischer Zeit diente diese Route dem Handel – heute ist sie unser roter Faden, der uns als Orientierungs- und Transferstrecke zwischen zahlreichen Singletrails dient. Mal fahren wir auf italienischer, mal auf französischer Seite, und genießen immer wieder imposante Ausblicke von den Seealpen über die Provence bis nach Ligurien. Nach rund 22 Kilometern und fast 750 Höhenmetern erreichen wir das Refugio Don Barbera, wo wir eine ausgiebige Mittagspause einlegen und neue Kraft tanken. Die letzten 750 Höhenmeter der Etappe haben es noch einmal in sich: Einige Anstiege verlaufen auf schmalen Singletrails und fordern uns mit kurzen Schiebepassagen – je nach Tagesform und Untergrund. Doch die Mühe lohnt sich: Entlang der Bergrücken genießen wir grandiose Aussichten, bevor wir schließlich unser Etappenziel, das Rifugio La Terza, erreichen. Die Hütte liegt direkt unterhalb des höchsten Gipfels Liguriens, dem Monte Saccarello (2.200 m), nur wenige Meter von der Grenze zum Piemont entfernt. Bei gutem Wetter erwartet uns hier ein unvergesslicher Sonnenuntergang – oder am nächsten Morgen ein traumhafter Sonnenaufgang.
UNTERKUNFTSINFO
Die Hüttenübernachtung im Rifugio La Terza ist einfach, jedoch komfortabel mit eigenem Bad und viel Platz in den Zimmern. Auch ein Gepäckshuttle zur Hütte ist möglich. Einzelzimmer sind nur bei ausreichend Kapazität buchbar. Das Team zaubert leckere regionale Gerichte und das Frühstück ist für italienische Verhältnisse, und dazu noch auf einer Hütte, sehr gut!
Distanz & Höhenmeter
circa 40 Kilometer, 1.600 Höhenmeter Uphill, 1.400 Downhill
07
Etappe 6: Von Rifugio La Terza nach Sanremo – Sensationelles Finale: Trails, Trails, Trails. Vom höchsten Punkt Liguriens ans Meer.
Kurzbeschreibung (Erlebnis, Highlights)
Am letzten Tag heißt es noch einmal: Trails satt! Ligurien ist weit mehr als nur Finale Ligure – die gesamte Region ist ein echtes Mountainbike-Paradies. Vom höchsten Punkt Liguriens rollen wir heute bis ans Meer: Rund 4.400 Tiefenmeter Abfahrt stehen lediglich 1.400 Höhenmetern Anstieg gegenüber – eine Bilanz, die jedes Bikerherz höherschlagen lässt. Spektakuläre Trails, grandiose Panoramen und jede Menge Action begleiten uns bis zum finalen Sprung ins Mittelmeer. Für das große Finale nutzen wir noch einmal gezielt einen Bike-Shuttle, der uns ab Molini di Triora zusätzliche Höhenmeter schenkt und den Fokus klar auf maximalen Trailgenuss legt. Direkt vom Rifugio La Terza starten wir nach dem Frühstück auf aussichtsreichen Wegen entlang schroffer Bergkämme und durch dichte Wälder. Die Trails führen vorbei an tiefen Schluchten, immer wieder mit atemberaubenden Aus- und Tiefblicken, die für echte Gänsehautmomente sorgen. Teilweise folgen wir der Alta Via dei Monti Liguri, dem legendären Höhenweg, der die ligurischen Gebirge von La Spezia bis Ventimiglia durchzieht. Gerade dieser Abschnitt der Ligurischen Alpen zählt mit zu den landschaftlich eindrucksvollsten. Flowige Singletrails wechseln sich mit technisch anspruchsvollen Passagen ab und sorgen für ein abwechslungsreiches, intensives Finale bis wir mit Blick aufs Meer die letzten Trails hinabrauschen. Unterwegs passieren wir uralte Dörfer, deren Häuser wie ein Mosaik an den steilen Berghängen kleben. Enge, Gassen schlängeln sich durch mittelalterliche, teils verlassene Siedlungen. Nach sechs intensiven Tagen in den Bergen tauchen wir schließlich ein in das bunte Treiben der ligurischen Küste. Bars, Gelaterias, das Rauschen der Wellen – und das Meer direkt vor uns. Der perfekte Abschluss einer unvergesslichen Enduro-Transalp.
Distanz & Höhenmeter
circa 57 Kilometer, 1.300 Höhenmeter Uphill, 4.400 Höhenmeter Downhill
UNTERKUNFTSINFO
Unser Hotel am Meer empfängt uns mit viel Gastfreundschaft und liegt angenehm ruhig. Die Wege in die historische Altstadt oder zur lebhaften Strandpromenade sind angenehm kurz – perfekt, um nach unserer Tour das Flair der Stadt zu genießen. Am nächsten Morgen werden wir dann direkt vor der Hoteltür für unsere Heimreise abgeholt. Zum Abschluss zieht es uns gemeinsam in die pulsierende Altstadt. In einem stimmungsvollen Restaurant stoßen wir auf die Erlebnisse der vergangenen Tage an. Bei Pizza, frischem Fisch oder anderen regionalen Spezialitäten und einem guten Glas Wein lassen wir unsere Tour genussvoll ausklingen.
08
Abreisetag:
Kurzbeschreibung (Erlebnis, Highlights)
Nach dem gemütlichen Frühstück Rückreise gegen 9:00 Uhr mit dem komfortablen Bike-Shuttle zurück zu unserem Ausgangsort. Die Fahrt dauert ca. 3 Stunden, Ankunft gegen 12:00 Uhr. Anschließend selbstständige Heimreise.
Inkludierte Leistungen
Nicht inkludierte Leistungen
Buchung & Preise
*Bei Nichterreichen der MindesIeilnehmerzahl Anpassung des Reisepreises nach Absprache
2.250€/Person*
(ab 5 Personen)
  • Option Einzelzimmer: +280€
DAS SAGEN ANDERE TEILNEHMER ÜBER DIESE TOUR
Zitate basierend auf unseren Bewertungen
Ich hatte die Idee, einmal mit dem Mountainbike rund um den Mont Blanc zu fahren – und bin dafür auf Holger von unique bike rides zugegangen. Er hat die Tour individuell für uns geplant und echt einen mega Job gemacht: eine hammermäßige Route, richtig schöne Unterkünfte und eine Gruppenzusammenstellung, die einfach gepasst hat. Was das Ganze aber wirklich besonders gemacht hat, war die Atmosphäre. Unique bike rides, das sind Holger und seine Familie und genau das spürt man. Mit ihrer offenen, herzlichen Art haben sie eine Stimmung geschaffen, in der man sich sofort wohlfühlt. Es hat sich eher wie ein Urlaub mit Freunden angefühlt als wie eine geführte Tour. Genauso soll’s sein! Wer Lust auf besondere Bike-Abenteuer mit Persönlichkeit hat, ist bei unique bike rides genau richtig. Absolute Empfehlung!
Philipp K.
Inzwischen die 4.Tour mit Holger als Guide. Davon 2x mit seiner eigenen Firma. Wie immer eine MegaTour. Kleine Gruppe auf ähnlichem Level. Anstrengende, aber superschöne Höhenmeter rauf und auf Trails S1-S3 mit Dauergrinsen nach unten. Tolle Routenplanung, hat Holger unterwegs flexibel optimiert. Hotels waren sehr gut. Seine Bilder sind bleibende Erinnerungen. Zum super Team gehören natürlich auch Franzi und Luca. Nächstes Jahr wieder!
Rolf P.
Rücktrittsrechte / Infos zur Pauschalreise (rechtlich verpflichtend)
Die Kombination von Reiseleistungen, die Ihnen angeboten wird, stellt eine Pauschalreise im Sinne der Richtlinie (EU) 2015/2302 dar. Daher können Sie alle EU-Rechte in Anspruch nehmen, die für Pauschalreisen gelten. Das Unternehmen unique bike rides - Holger Schaarschmidt trägt die volle Verantwortung für die ordnungsgemäße Durchführung der gesamten Pauschalreise. Zudem verfügt das unique bike rides - Holger Schaarschmidt über die gesetzlich vorgeschriebene Absicherung für die Rückzahlung Ihrer Zahlungen und - falls der Transport in der Pauschalreise inbegriffen ist - zur Sicherstellung Ihrer Rückbeförderung im Fall seiner Insolvenz. Weitere Details findest du in den AGB's.
Diese Website steht in keiner Verbindung zu Facebook, Google oder Meta Platforms, Inc. Facebook und Google sind eingetragene Marken ihrer jeweiligen Eigentümer. Wir verwenden Cookies und Remarketing-Pixel, um relevante Werbung anzuzeigen und unsere Website zu verbessern. Die Nutzung dieser Website erfolgt auf eigenes Risiko.
© 2025 Unique Bike Rides
Diese Webseite wurde erstellt von: