Am letzten Tag heißt es noch einmal „Trails satt“! Ligurien ist weit mehr als Finale Ligure – ein wahres Paradies für Mountainbiker. Vom höchsten Punkt Liguriens rollen wir bis ans Meer: fast 3.500 Höhenmeter Abfahrt stehen 1.400 Höhenmetern Anstieg gegenüber – eine Bilanz, die sich sehen lassen kann. Spektakuläre Trails, grandiose Aussichten und jede Menge Action erwarten uns bis zum Sprung ins Mittelmeer.
Vom Monte Saccarello (2.200 m) folgen wir zunächst der Alta Via dei Monti Liguri, einem Weitwanderweg, der die ligurischen Gebirge von La Spezia bis Ventimiglia quert. Die Höhenzüge der Ligurischen Alpen gehören zu den landschaftlich schönsten Abschnitten der Alta Via: Flowige Singletrails wechseln sich ab mit einigen technischen Passagen. Bei schlechtem Wetter nutzen wir ggf. eine alternative Route durch das Hinterland Liguriens mit malerischen, mittelalterlichen Ortschaften.
Vom Grenzkamm geht es weiter auf Trails und Naturstraßen in Richtung Küste. Unterwegs passieren wir uralte Dörfer, deren Häuser wie ein stützendes Mosaik ineinandergreifen. Enge, autofreie Gassen schlängeln sich labyrinthartig durch mittelalterliche, teils verlassene Siedlungen. In Dolceacqua legen wir einen kurzen Stopp ein: ein Espresso und der Blick auf die Ponte Vecchio di Dolceacqua, die schon den berühmten Künstler Monet verzauberte.
Je näher wir der Küste kommen, desto lebendiger wird es. Wir lassen die Tour auf dem Radweg entlang des Flüsschens Nervia gemütlich ausklingen. Nach sechs Tagen in den Bergen empfängt uns bald das geschäftige Treiben der Strandpromenade von Bordighera mit Bars, Gelaterias und dem Rauschen der Wellen.